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Aus glatten Überhöhungen entsteht ein Starkult

Heute tritt Cristiano Ronaldo mit Juventus Turin gegen YB an. Im Unterschied zum Verein sei der Sportler greifbarer, erklären Soziologen den Kult um die Superstars.

Beeindruckt von seiner Einstellung: Kevin Aeschlimann mit den Shirts des Superstars.
Beeindruckt von seiner Einstellung: Kevin Aeschlimann mit den Shirts des Superstars.
Adrian Moser

Viele Maschinen landen am Flughafen Bern-Belp derzeit ja nicht. Aber Flug FA7X, der erregt Aufsehen. Mehrere Hundert Leute warten auf die Stars von Juventus Turin, direkt vom Rollfeld steigen die Fussballer und ihre Entourage in den Bus. Dann ist der Spuk vorbei.

Kommt er? Kommt er nicht? Für viele Fans gab es eigentlich nur diese eine Frage, als den Young Boys im August ein ziemlich unverschämtes Losglück die drei Schwergewichte Manchester United, Valencia und Juventus Turin als Gegner in der Champions League bescherte. Der italienische Serienmeister ist heute als letzter der drei Traditionsvereine zu Gast in Bern – und hat ihn mit dabei. Er, Cristiano Ronaldo, Megastar, Weltfussballer, Multimillionär. Ronaldo ist seinem Sport entwachsen, er ist längst zur Eigenmarke geworden und verdient alleine mit der Vermarktung seiner Bildrechte mehr Geld als mit Fussballspielen. Rund um den Globus hat er mehr Fans als sein derzeitiger Club Juventus, alleine auf den sozialen Medien folgen ihm 350 Millionen Menschen.

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