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«Falsche Interpretationen, die Schlagzeilen machen»

Für den gebürtigen Kosovaren Agron Preteni ist der Islam eine friedliche Religion. Terroranschläge in dessen Namen findet er unbegreiflich.

Im muslimischen Gebetsraum im Bümpliz: Agron Preteni.
Im muslimischen Gebetsraum im Bümpliz: Agron Preteni.
Franziska Rothenbühler

Rund zwei Dutzend Männer neigen sich zu Boden, wenn der Imam «Allah u-akhbar» ruft. Es ist ein gewöhnlicher Werktag. Dann kommen nur jene, die sich für das Gebet, das an diesem Tag genau um 14.55 Uhr beginnt, kurz von der Arbeit entfernen können.

Fünfmal pro Tag beten Muslime zu festgesetzten Zeiten, es ist eine der fünf Säulen des Islam. Das Gebet dauert nicht lange. Danach hat Agron Preteni Zeit für den Besucher. Er bete manchmal auch am Arbeitsplatz in der Emmi-Milchverarbeitung in Ostermundigen, sagt Preteni. Oder zu Hause mit seiner Frau Lumturije, einer Juristin, und den zwei Söhnen, fünf- und achtjährig.

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