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Fahrkostenabzug bleibt umstritten

Der Regierungsrat will Pendler stärker zur Kasse bitten. Bereits ist das Referendum angekündigt – aus Rücksicht auf die peripheren Gebiete. Und es zeigt sich, dass die Nachbarkantone ebenfalls eine Rolle spielen.

Für Autopendler mit langen Arbeitswegen sieht die Zukunft düster aus.
Für Autopendler mit langen Arbeitswegen sieht die Zukunft düster aus.
Franziska Scheidegger

Die Begrenzung des Fahrkostenabzugs in der Steuererklärung auf 3000 Franken stellt eine der stärk­sten Massnahmen im Entlastungspaket der Angebots- und Strukturüberprüfung (ASP 2014) dar. Dem Kanton soll sie ab 2016 rund 53, den Gemeinden 28 Millionen Franken einbringen. Insgesamt machen im Kanton Bern rund 400'000 Personen Fahrkosten geltend. Beim grösseren Teil von ihnen – 275'000 Personen – würde sich nichts ändern, da sie weniger als 3000 Franken abziehen. Betroffen wären aber 127'000 Personen; insgesamt würden sie 81 Millionen Franken mehr Steuern bezahlen müssen (Kanton und Gemeinde), was im Durchschnitt knapp 640 Franken ausmacht.

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