Zum Hauptinhalt springen

«Es ist ein Volksrecht, das ich hier wahrnehme»

Der Kandidat, der Hans Stöckli und Werner Luginbühl in den zweiten Wahlgang zwingt, kämpft seit Jahren für die Bodenwertsteuer.

Bruno Moser am Wahlsonntag im Berner Ratshaus.
Bruno Moser am Wahlsonntag im Berner Ratshaus.
Adrian Moser

Bruno Moser, Sie machen als Kandidat gerade eine neue Erfahrung: Sie müssen sich dafür rechtfertigen, einen teuren zweiten Wahlgang zu provozieren. Was geht in Ihnen vor?

Wird einem plötzlich vorgeworfen, man verursache dem Staat zusätzliche Kosten von einer halben Million Franken, kommt man zunächst ins Stottern. Aber bei genauerem Hinsehen zählt: Es ist ein Volksrecht, das ich hier wahrnehme. Meine Kandidatur ermöglicht eine echte Wahl – und das kostet umgerechnet 62 Rappen pro Stimmberechtigten. Das ist kein besonders beeindruckender Preis für echte Wahlen. Vollends komisch wird es aber, wenn mir Kritik aus jenen politischen Kreisen entgegenschwappt, die dem Volk regelmässig ohne jede Scham neue Kosten auferlegen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.