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Es ginge auch ohne Seewasser

Die im Bielersee entdeckte Radioaktivität wird als ungefährlich eingestuft. Rund 50'000 Personen werden mit Trinkwasser aus dem Bielersee versorgt.

Reto Wissmann
Rund 50'000 Personen werden mit Trinkwasser aus dem Bielersee versorgt.
Rund 50'000 Personen werden mit Trinkwasser aus dem Bielersee versorgt.
Sandro Campardo

In der Stadt Biel scheint man wegen der Radioaktivität im See nicht wirklich alarmiert zu sein. Stadtpräsident Erich Fehr und die zuständige Gemeinderätin Barbara Schwickert weilen im Ausland und verweisen für Auskünfte an den Leiter Betriebe beim Energie Service Biel (ESB). «Wir sind nicht sonderlich besorgt», sagt Andreas Hirt, «der ESB verlässt sich auf das Frühwarnsystem von Bund und Kanton und kann ausschliessen, dass gesundheitsgefährdende Stoffe ins Trinkwasser gelangt sind.» Im Hagneckkanal würden regelmässig Radioaktivitätsmessungen durchgeführt. «Wird ein Grenzwert überschritten, werden wir sofort informiert», so Hirt. Dies sei bisher nie nötig gewesen.

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