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«Es formiert sich zurzeit eine neue Frauenbewegung»

Silvia Bühler befürchtet, dass sich die Frauenbewegung nicht so schnell erübrigt.

Frau Bühler, sind Sie heute Nachmittag am «Strick-In» aus Anlass des internationalen Frauentags auf dem Bundesplatz anzutreffen?

Dann können Sie sicher erklären, wo die emanzipatorische Kraft im Stricken von rosa Wollmützen liegt.

Sie haben es angesprochen: Weltweit gehen Frauen wieder auf die Strasse. War die Wahl Trumps ein Segen für den Feminismus?

Feminismus schien aber bereits vor Trump wieder in Mode zu kommen. Hollywoodstars, aber auch gewöhnliche junge Frauen bezeichnen sich wieder als Feministinnen. Dabei ist die rechtliche Gleichstellung der Geschlechter doch längst erreicht.

Viele junge Feministinnen fordern aber nicht Krippenplätze oder Lohngleichheit, sondern kämpfen allgemein gegen Sexismus oder fordern eine «gendersensible» Sprache.

«Trump ist so etwas wie ein tragischer Trigger für viele Frauen»

Mit den ursprünglichen Anliegen der Frauenbewegung hat das nicht mehr viel zu tun.

Inwiefern unterscheidet sich die heute aufflammende Bewegung von früheren Frauenbewegungen?

Wie lange geht es Ihrer Meinung noch, bis es keine Frauenbewegung mehr braucht?