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Ersatzwahlverfahren für Kirchensynoden vereinfacht

Der Grosse Rat will das Verfahren für Ersatzwahlen in die Kirchensynoden vereinfachen und die kirchlichen Bezirke neu gliedern.

Die Änderung des Dekrets bringt auch eine Neugliederung der kirchlichen Bezirke von 24 auf 13.
Die Änderung des Dekrets bringt auch eine Neugliederung der kirchlichen Bezirke von 24 auf 13.
Beat Schweizer

Das Berner Kantonsparlament hat am Dienstag einer Vereinfachung der Ersatzwahlen in die evangelisch-reformierten Kirchensynoden zugestimmt. Es genehmigte in nur einer Lesung die Änderung des entsprechende Dekrets und des Gesetzes über die bernischen Landeskirchen.

Nachfolge bei Vakanzen

Das Ersatzwahlverfahren für die Kirchensynode sei für die betroffenen Instanzen von Kirche und Kanton recht aufwändig, heisst es im Vortrag des Regierungsrates an das Kantonsparlament. Zudem sei das Interesse für die Mitwirkung in der Synode, dem Kirchenparlament, gering.

Künftig soll deshalb nach dem Willen der Synode bei Vakanzen während der laufenden Amtsdauer das zuständige Organ einens kirchlichen Bezirks eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger abordnen können. Gemäss dem bisher geltenden Recht musste für jede Ersatzwahl eine neue Wahlausschreibung und das gleiche Verfahren wie bei den Gesamterneuerungswahlen durchgeführt werden.

Einwohnerzahlen massgebend

Neben der Vereinfachung des Ersatzwahlverfahrens bringt die Änderung des Dekrets auch eine Neugliederung der kirchlichen Bezirke von 24 auf 13. Neu geregelt wird auch die Ermittlung der Kirchenangehörigen als Bemessungsgrundlage für die Sitzansprüche der einzelnen Wahlkreise. Künftig sind die Zahlen bei den Einwohnerkontrollen massgebend, weil die Erhebungen der Volkszählung nicht mehr verfügbar sind.

SDA/jb

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