Ennet der Grenze locken höhere Löhne

Der frühere Erziehungsdirektor Bernhard Pulver wollte kurz vor seinem Abtritt die Lehrerlöhne erhöhen. Der Regierungsrat blockte ab.

Berner Primarlehrerinnen und Primarlehrer erhalten weniger Lohn als ihre Solothurner Berufskollegen.<p class='credit'>(Bild: Keystone Christian Beutler)</p>

Berner Primarlehrerinnen und Primarlehrer erhalten weniger Lohn als ihre Solothurner Berufskollegen.

(Bild: Keystone Christian Beutler)

Christoph Aebischer@cab1ane

Lengnaus Schulleiter Simon Läderach hat Mühe, die Stellen zu besetzen. Im Sommer blieben vier offen – Studierende sprangen ein. Seine Gemeinde ist damit überproportional vom Lehrermangel betroffen. Für Läderach ist klar: Die nur 500 Meter entfernt liegende Kantonsgrenze zu Solothurn spielt eine wichtige Rolle. Gleich dahinter verdienen Primarlehrerinnen und -lehrer, die elf Jahre auf dem Beruf arbeiten, pro Monat 1600 Franken mehr. Bei Junglehrern beträgt die Differenz 540 Franken. «Mittlerweile bewirbt sich die Schule bei angehenden Lehrerinnen und Lehrern und nicht umgekehrt», sagt er.

Der Bund

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