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Einfluss der Schneedecke ist gering

Emme und Aare sind am Montag merklich angestiegen. Die Ansicht, solche Hochwasser würden in aller Regel durch Schnee ausgelöst, scheint bestätigt worden zu sein. Doch stimmt das überhaupt? Nein, sagt eine Studie.

Die Emme führte am Montag zehnmal mehr Wasser als am Sonntag – die Baustelle bei Kirchberg war beeinträchtigt.
Die Emme führte am Montag zehnmal mehr Wasser als am Sonntag – die Baustelle bei Kirchberg war beeinträchtigt.
Adrian Moser
«Der Schnee von gestern ist das Hochwasser von morgen»? Nicht unbedingt, sagen die Experten.
«Der Schnee von gestern ist das Hochwasser von morgen»? Nicht unbedingt, sagen die Experten.
Adrian Moser
Flüsse wie Aare oder Emme (im Bild) verzeichneten am Montag einen markanten Anstieg der Abflussmengen.
Flüsse wie Aare oder Emme (im Bild) verzeichneten am Montag einen markanten Anstieg der Abflussmengen.
Adrian Moser
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Eine Regen-auf-Schnee-Witterung: So nennt sich die Wettersituation, die am Montag zu beobachten war. Schneeschmelze und Niederschläge addieren sich dabei, was vor allem in den voralpinen Regionen zu Hochwassern führen kann. Flüsse wie Aare oder Emme zum Beispiel verzeichneten einen markanten Anstieg der Abflussmengen. Der Pegel der Aare stieg bis gestern Mittag um rund einen halben Meter an. Die Emme schwoll innerhalb von zwölf Stunden sogar um rund das Zehnfache an – auf um die 150 Kubikmeter pro Sekunde (Messung in Wiler). Die Baustelle bei Kirchberg, wo Hochwasserschutz- und Renaturierungsarbeiten im Gang sind, wurde beeinträchtigt, nennenswerte Schäden entstanden jedoch keine. Am Nachmittag beruhigte sich die Situation bereits wieder.

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