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Ein Nein schafft Raum für eine wirklich zukunftsgerichtete Planung

BDP-Grossrat Ulrich Stähli hofft auf ein Nein zur Tram Region Bern. Im «Trampolin»-Blog nennt er seine Gründe.

Ulrich Stähli hält das Tram Region Bern für keine gute Idee.
Ulrich Stähli hält das Tram Region Bern für keine gute Idee.
Valérie Chételat

Ein Nein schafft Raum für eine wirklich zukunftsgerichtete Planung Während Grossratssessionen bin ich, als Landwirt aus dem Könizer Hinterland, täglicher Nutzer der Busslinie 10 und fahre zu ganz verschiedenen Zeiten, besonders auch im abendlichen Stossverkehr. In allen Städten der Welt sind in den Hautverkehrszeiten Busse, Trams, Bahnen und auch die Strassen voll. Die Busslinie 10 ist dabei keine Ausnahme. Das Tramprojekt, welches schlussendlich weit über eine halbe Milliarde Franken kostet, soll nun im Eilverfahren Abhilfe und komfortable Zustände schaffen. Die Tramlinie kann nur bis Köniz Dorf rentabel betrieben werden, wird aber trotzdem über Schliern hinaus ins Grüne geplant. Die Auswirkungen: Um eine genügende Auslastung der Achse Köniz- Schliern zu erreichen, muss die Einwohnerzahl erhöht werden, was zwangsläufig zur Überbauung der 25 Hektaren Kantonsland führt. Wenn der Kanton bereit ist, ein Infrastrukturprojekt mit sagenhaften 300 Millionen Franken zu unterstützen, dann können der Tramlinie entlang auf 1,5 Kilometern Länge wohl kaum weiterhin Kühe weiden. Der ganze Trambereich wird übrigens bei der Ortsplanungsrevision nicht behandelt. Stimmt die Bevölkerung dem Projekt zu, werden Fakten geschaffen. Köniz und Schliern würden auf Kosten des Kulturlandes zusammenwachsen. Im Richtplan der Regionalkonferenz sind entsprechende Forderungen bereits enthalten, welche Köniz zur Einzonung neuer Gebiete zwingt.

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