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Dynamisches Tempolimit für A6 im Aaretal

Um den Verkehrsfluss zu verbessern, wird die A6 zwischen Muri und Thun mit dynamischem Tempolimit aufgerüstet.

Mit dem dynamischen Tempolimit sollen Staus vermieden werden (Symbolbild).
Mit dem dynamischen Tempolimit sollen Staus vermieden werden (Symbolbild).
Dominic Favre, Keystone

Auf der A6 zwischen Muri und Thun wird die Geschwindigkeitsbeschränkung bald je nach Verkehr angepasst. Das sogenannte dynamische Tempolimit und zusätzliche Gefahrenwarnungen sollen den Verkehrsfluss verbessern. Die Arbeiten beginnen am 7. August und dauern bis Ende Oktober.

Währenddessen wird die Geschwindigkeit für die Verkehrsteilnehmer reduziert, wie das Bundesamt für Strassen (ASTRA) am Mittwoch mitteilte. Die Arbeiten finden grundsätzlich auf dem Pannenstreifen statt. In einigen Fällen muss der Normalstreifen abgesperrt werden.

Ein entsprechendes Temposystem ist auf der A6 in Fahrtrichtung Bern ab Rubigen schon installiert. Die Strecke ist gemäss ASTRA jedoch zu kurz und zu stark überlastet, um Staus zu vermeiden. Deshalb soll der Perimeter ausgeweitet werden. Vorgesehen sind total 31 Signale, die in beide Fahrtrichtungen an Stahlportalen und Brücken der Autobahn angemacht werden.

Bei starkem Verkehr senken die Signale das Tempo schrittweise auf 100 oder 80 Kilometer pro Stunde. Dadurch können die Fahrzeuge näher aufschliessen und die Zeit fürs Bremsen und Beschleunigen nimmt ab. Der Verkehr bleibt somit länger flüssig und die Verkehrsteilnehmer kommen trotz tieferem Tempo rascher ans Ziel. Das System kann zudem frühzeitig vor Gefahren wie Stau oder Unfällen warnen.

Das Prinzip des dynamischen Tempolimits wird heute auf den Schweizer Nationalstrassen bereits auf rund 345 Kilometern angewandt. Die A6 zwischen Muri und Thun ist nebst der A14 Rütihof-Rotsee eine der zwei Abschnitte, welche dieses Jahr aufgerüstet werden.

SDA/crt

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