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«Die Zürcher bekommen ja auch reichlich Geld»

Was haben die wiedergewählten Ständeräte Werner Luginbühl (BDP) und Hans Stöckli (SP) mit Bern vor? Soviel steht fest: Am Finanzausgleich rütteln sie nicht. Vorerst.

Die wiedergewählten Ständeräte des Kantons Bern: Werner Luginbühl (BDP), links und Hans Stöckli (SP).
Die wiedergewählten Ständeräte des Kantons Bern: Werner Luginbühl (BDP), links und Hans Stöckli (SP).
Adrian Moser

Ist es nicht verrückt, dass ein stockbürgerlicher Kanton wie Bern nicht zwei bürgerliche Ständeräte stellt?

Hans Stöckli: Das Verdikt der Wähler ist deutlich. Es zeigt, dass alle wichtigen Kräfte des politisch, kulturell und geografisch vielschichtigen Kantons im Ständerat vertreten sein sollen. Offenbar hat man damit in den letzten zwölf Jahren gute Erfahrungen gemacht.Werner Luginbühl: Die Schweizer Politlandschaft hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Die ungeteilte bürgerliche Standesstimme existiert nicht mehr, weil die Positionen der bürgerlichen Parteien weiter auseinanderliegen als früher. Heute werden bei Majorzwahlen auch andernorts fast immer gemässigte Kandidaten aus beiden politischen Lagern gewählt.

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