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Die unerwartete Liberale

Bernische Ständeratskandidaten: Mit Claudine Esseiva setzt die FDP auf eine Parteifunktionärin mit «Frauenthemen».

Claudine Esseiva spürt in der FDP eine «Aufbruchstimmung».
Claudine Esseiva spürt in der FDP eine «Aufbruchstimmung».
Adrian Moser

Die FDP hat nichts zu verlieren. 2011 hat es erst mit Christa Markwalder bei der Ersatzwahl, dann mit Christian Wasserfallen bei der ordentlichen Wahl im Herbst nicht geklappt. Dass nun die viel weniger bekannte Claudine Esseiva die Kastanien für die FDP aus dem Feuer holt, ist höchst unwahrscheinlich. ?Esseiva, Generalsekretärin der FDP-Frauen Schweiz und Beraterin bei der Berner PR-Agentur Furrer Hugi, gibt sich trotzdem angriffig. Sie sei für viele eine Alternative – von den Grünen bis zur SVP. Diese Überlegung war ein Motiv vieler FDP-Delegierter für Esseivas überraschende Nominierung im letzten November, bei der sie sich klar gegen die altgedienten Adrian Haas und Peter Flück durchsetzte. «Der Ständerat sollte nicht nur in Altherrenhand sein, gemischte Teams sind erfolgreicher», sagt Esseiva. In der FDP nimmt sie eine «Aufbruchstimmung» wahr.

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