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Die Sicherheitsfragen, die offen bleiben

Zwar hat das Ensi grünes Licht für den AKW-Betrieb 
bis 2019 erteilt. Etliche 
Sicherheitsfragen bleiben aber offen – und könnten den Betrieb infrage stellen.

Wie sicher ist das AKW Mühleberg?
Wie sicher ist das AKW Mühleberg?
Valérie Chételat

Falls die Risse im Kernmantel von Mühle­berg stark wachsen sollten, muss das AKW sofort abgeschaltet werden. Diesen Vorbehalt machte die Atomaufsicht Ensi, als sie gestern grundsätzlich grünes Licht für den Betrieb bis 2019 erteilte. Denn letzten Sommer hatte man neuartige Risse entdeckt, die quer zu den Schweissnähten des AKW verlaufen. Die Ursache ist unklar, erste Auswertungen der Befunde werden frühestens Ende 2015 vorliegen. Das Ensi fordert, dass die Risse jährlich in der Sommer­revision des AKW gemessen werden. Ist eines von zwei technischen Kriterien überschritten, muss das AKW abgeschaltet werden. Das eine ist, dass die neu­artigen Risse nicht länger als 32 Zentimeter sein dürfen, falls sie «wanddurchdringend» sind. Gegenwärtig sind sie bis zu zehn Zentimeter lang.

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