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Die richtigen Allianzen schmieden, um die Ziele zu erreichen

Mit der Kulturland- und der Stopp-Fracking-Initiative haben die Grünen Bündnisqualitäten bewiesen, schreibt Grossrätin Daphné Rüfenacht im «Wahltag»-Blog.

Während die einen leere Worthülsen produzieren, haben die Grünen mit einer breiten Allianz die Kulturland-Initiative lanciert, argumentiert Daphné Rüfenacht.
Während die einen leere Worthülsen produzieren, haben die Grünen mit einer breiten Allianz die Kulturland-Initiative lanciert, argumentiert Daphné Rüfenacht.
Valérie Chételat

Den Grünen wurde vom Bund in einem Leitartikel am 20. Januarmit Blick auf die beiden kantonalen Volksinitiativen der Grünen «Hyperaktivität» attestiert, während anderen Parteien Schmollen oder «Schizophrenie» nachgesagt wird. Was hat es mit diesen Qualifikationen auf sich?

«Schweiz nicht weiter zubetonieren!» schreit die SVP in ihren neusten Inseraten. Erschienen letzte Woche in diversen Zeitungen. Tatsächlich wurde die Schweiz in den letzten Jahrzehnten immer mehr zubetoniert. Zweitwohnungen und Einfamilienhaus-Quartiere wuchern in das Kulturland hinein. Sowohl bei der Abstimmung über das Raumplanungsgesetz wie bei der Zweitwohnungsinitiative hat die SVP jedoch griffige Massnahmen gegen die Zersiedelung hartnäckig bekämpft und damit die Betonierung der Landschaft grosszügig in Kauf genommen. Jetzt wirbt sie heuchlerisch mit teuren Inseraten. Damit zeigt diese Partei in aller Deutlichkeit ihre widersprüchliche, unehrliche Politik.

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