Die Rettungsmission

Den Sitz von Ständerat Werner Luginbühl zu verteidigen, ist für die BDP eine Herausforderung. Die Chancen der designierten Retterin Beatrice Simon sind intakt.

Werner Luginbühl tritt nicht mehr an. Beatrice Simon bietet sich die Chance, im Bundeshaus zu politisieren.<p class='credit'>(Bild: Franziska Rothenbühler)</p>

Werner Luginbühl tritt nicht mehr an. Beatrice Simon bietet sich die Chance, im Bundeshaus zu politisieren.

(Bild: Franziska Rothenbühler)

Simon Wälti

Für die BDP ist die Lage neun Monate vor den eidgenössischen Wahlen am 20. Oktober 2019 delikat. Gerade auch im Kanton Bern, wo die Partei, die 2008 als Abspaltung der SVP gegründet wurde, noch am stärksten ist. Drei Nationalratsmandate und der Ständeratssitz von Werner Luginbühl stehen auf dem Spiel. Der 61-jährige Oberländer hat sich nach längerer Bedenkzeit entschlossen, nicht für eine vierte Amtszeit zu kandidieren. Es brauche ab und zu frischen Wind, sagte er am Freitag vor den Medien. Nach gut dreissig Jahren in der Politik hält er den Zeitpunkt für den Abschied für gekommen. Die BDP hätte, im Kampf gegen den Bedeutungsschwund, gerne den Bonus eines Bisherigen in die Waagschale geworfen.

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