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Die Piraten sind wieder aufgetaucht

In Thun gibt es keine Sektion der Piratenpartei. Trotzdem blockieren die Piraten die in Thun geplante Videoüberwachung. Das wirft die Frage auf: Wie macht eine global ausgerichtete Partei Lokalpolitik?

Zwei Berner führen die Schweizerisch Piratenpartei: Pascal Gloor (l.) und Denis Simonet.
Zwei Berner führen die Schweizerisch Piratenpartei: Pascal Gloor (l.) und Denis Simonet.
Sebastien Feval, Keystone

Die Piraten sind in Thun gestrandet. Etwas überraschend. Und mit Säbelrasseln. Im Visier haben sie Thuns Herzstück: Sie wollen die Altstadt erobern. In Form einer Einsprache haben die Piraten ihre schwarze Fahne im Rathaus in Thun (und bei der Polizei- und Militärdirektion des Kantons) in den Boden gerammt, um die geplante Videoüberwachung zu verhindern, welche der Kanton und der zuständige Datenschützer im Grundsatz erlaubt haben.

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