Zum Hauptinhalt springen

Die Mitte macht sich breit

In Thun stehen sich bei den Gemeinderatswahlen Ende November erstmals drei gleich grosse Lager gegenüber. Die grossen Parteien stehen damit unter Druck einer breiten Mitteallianz.

Wer wird künftig im Rathaus Thun sitzen? Am 30. November entscheiden dies die Thunerinnen und Thuner.
Wer wird künftig im Rathaus Thun sitzen? Am 30. November entscheiden dies die Thunerinnen und Thuner.
Tobias Anliker

Der Rücktritt der Thuner Bildungsdirektorin Ursula Haller (BDP) sorgt im fünfköpfigen Thuner Gemeinderat (2 SVP, 
2 SP, 1 BDP) nicht nur für einen freien Platz, sondern auch für überraschende Allianzen. Wegen des Rücktritts der ­populären Gemeinderätin kann die BDP nämlich nicht mehr auf ihr Zugpferd zählen. Deshalb ist sie aus strategischen Überlegungen eine Listenverbindung mit CVP, EVP, EDU und GLP eingegangen, die ihrerseits als «Mitte Thun» zusammen eine Gemeinderatsliste präsentieren. Damit gibt es bei den Thuner Wahlen, die nach dem Proporzsystem durchgeführt werden, erstmals drei ungefähr gleich grosse Lager: Rechts des Mitte-Blocks präsentiert sich das Lager von SVP und FDP. Die beiden bürgerlichen Parteien sind wie vor vier Jahren eine Listenverbindung eingegangen. Auf der linken Seite wiederum findet sich das Lager von SP und Grünen, die ebenfalls wie vor vier Jahren eine Listenverbindung eingegangen sind.Chance für kleine Parteien

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.