Die EVP will Leute wie Bruno Moser bremsen

Die EVP fordert eine Beschränkung der Kandidaten im Zweiten Wahlgang von Ständeratswahlen.

Er macht von seinem Recht auf einen zweiten Wahlgang Gebrauch: Ständeratskandidat Bruno Moser.

Er macht von seinem Recht auf einen zweiten Wahlgang Gebrauch: Ständeratskandidat Bruno Moser.

(Bild: Archiv)

In einem zweiten Wahlgang sollen nur Kandidaten antreten dürfen, die im ersten Wahlgang mindestens drei Prozent der Stimmen erhalten haben. Dies fordert die EVP in einer Grossrats-Motion. Diese soll dafür sorgen, dass eine «minimale Hürde» für zweite Wahlgänge bei kantonalen Majorzwahlen eingeführt wird, heisst es in der EVP-Mitteilung.

Hintergrund der Motion ist die bevorstehende zweite Runde der Ständeratswahlen. Diese muss gedreht werden, weil der parteilose Bruno Moser an einer Kandidatur festgehalten hat, obschon er im ersten Wahlgang bloss etwas über ein Prozent der Stimmen geholt hatte. Der Wahlgang kostet rund eine halbe Million Franken. Die Bisherigen Werner Luginbühl (BDP) und Hans Stöckli (SP) hätten in einer stillen Wahl bestätigt werden können, nachdem Albert Rösti (SVP) sich zurückgezogen hatte.

db

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