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«Die Eigernordwand verbindet Welten»

Vor 80 Jahren gelang die weltweit beachtete Erstdurchsteigung der Eigernordwand. Der Grindelwalder Bergführer Beat Hofer sagt, was für ihn die Faszination des Eigers ausmacht.

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Herr Hofer, Sie leben am Fuss des Eigers. Was bedeutet Ihnen dieser Berg?
Der Eiger ist einfach ein schöner Berg, der zu Grindelwald gehört, er ist eine weltweite Marke. Aber er macht auch viel Schatten im Herbst und im Winter.

Das klingt ziemlich pragmatisch ...
Klar, der Eiger ist das Wahrzeichen von Grindelwald, zumindest für die Touristen. Für uns Grindelwalder ist aber eher das Wetterhorn unser Hausberg.

Der Eiger ist für Sie vor allem auch Arbeitsort. Wie oft waren Sie oben?
Ich habe nicht gezählt, vielleicht 20- oder 30-mal. Ich bin als Bergführer ja nicht nur am Eiger unterwegs.

Wie fühlt man sich, wenn man erstmals den Gipfel erreicht?
Das ist schon eine Weile her. Es war sicher ein ganz spezielles Gefühl, auch weil der Eiger ein Berg ist, um den sich so viele Geschichten ranken – wie jene der Erstdurchsteigung der Nordwand.

Der Bund

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