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Die drohende Bildungslücke

Als Folge der Asylgesetzrevision erhält der Kanton Bern weniger Bundesgelder. Dadurch könnten Flüchtlinge künftig ohne Deutschkenntnisse auf den Arbeitsmarkt gelangen. Der Migrationsdienst widerspricht.

Wird es künftig vielleicht nicht mehr geben: Asylsuchende in einem Deutschkurs der Heilsarmee.
Wird es künftig vielleicht nicht mehr geben: Asylsuchende in einem Deutschkurs der Heilsarmee.
Adrian Moser

«Der Erwerb einer Landessprache ist zentral, um den Alltag in der Schweiz zu meistern», schreibt der Migrationsdienst des Kantons Bern (Midi) auf seiner Homepage. Doch nun scheint der Sprachunterricht, der zur Erlangung dieser Kompetenzen notwendig wäre, für Asylbewerber gefährdet. Dies, nachdem der Midi die im Rahmen der nationalen Asylgesetzrevision verfügten Kürzungen bei Bundesbeiträgen seit dem 1. Januar teilweise auf die Betreiber der Asyldurchgangszentren abwälzt. Kritiker monieren, dies würde zu einer Streichung des Deutsch- und Französischunterrichts für Asylbewerber führen.

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