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Deutliche Verluste für BDP bei den Grossratswahlen

Bei den bernischen Grossratswahlen zeichnet sich ein Absturz der BDP ab. Die Partei verlor Sitze in allen vier bislang ausgezählten Wahlkreisen. Mit Dieter Widmer wurde der Fraktionschef im Kantonsparlament nicht wiedergewählt.

Dieter Widmer hat die Wiederwahl verpasst.
Dieter Widmer hat die Wiederwahl verpasst.
zvg

Bei den Wahlen ins bernische Kantonsparlament gab es bereits im ersten ausgezählten Wahlkreis eine faustdicke Überraschung: BDP-Fraktionschef Dieter Widmer schafft die Wiederwahl nicht.

Widmer trat im Wahlkreis Oberaargau an. Dort verlor er seinen Sitz an den Landwirt Johann Grädel von der EDU. In einem ersten Erklärungsversuch sagte Widmer, der Sitzgewinn der EDU habe möglicherweise mit der Listenverbindung EDU/EVP/GLP zu tun.

Widmer ist in der bernischen Politik ein bekannter Name. Seine Karriere startete der bei der SVP. Als sich die BDP 2008 abspaltete, war Widmer ein BDPl-er der ersten Stunde. Im Jahr 2002 präsidierte er den bernischen Grossen Rat, damals noch als SVP-Mitglied.

Grossratswahlen trüben Freude über Simons Wiederwahl

Widmer verlor seinen Sitz im Oberaargau an die EDU. Im Wahlkreis Mittelland-Süd verlor die BDP zwei Sitze an FDP und Grünliberale. Im Emmental ging ein Sitz an die SVP, und im Oberland zahlte die BDP die Zeche dafür, dass im Wahlkreis ein Sitz weniger zu vergeben war.

Die ersten vorliegenden Resultate der Parlamentswahl trüben die Freude der BDP über die glanzvolle Wiederwahl ihrer Regierungsrätin. Beatrice Simon erzielte das beste Resultat aller Kandidierenden.

SDA/gbl

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