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Der Veganer zu Besuch beim Schlachter

Tierrechtsaktivist und Veganer Tobias Sennhauser durfte dem Toffener Metzgermeister Fritz Küng beim Arbeiten über die Schultern schauen.

Die letzte Reise: Ein Rind wird zur Notschlachtung in die Metzgerei Küng gebracht.
Die letzte Reise: Ein Rind wird zur Notschlachtung in die Metzgerei Küng gebracht.
Franziska Rothenbühler
Metzgermeister Fritz Küng ist aber noch mit der Verarbeitung eines Stiers beschäftigt.
Metzgermeister Fritz Küng ist aber noch mit der Verarbeitung eines Stiers beschäftigt.
Franziska Rothenbühler
Das Tier verliert innert kurzer Zeit viel Blut und stirbt.
Das Tier verliert innert kurzer Zeit viel Blut und stirbt.
Franziska Rothenbühler
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Es ist kurz nach sechs Uhr früh in Toffen. In der Metzgerei Küng herrscht bereits geschäftiges Treiben. Mitarbeiter zerkleinern gerade ein grosses Stück Fleisch in konsumfertige Teile. Ein schwerer, süsslicher Geruch umgibt sie. Im dazugehörigen Schlachthof versucht Fritz Küng, der Inhaber der Metzgerei (siehe Kasten), ein Rind zu fixieren. Ein Angestellter hilft ihm dabei. Vergebens. Das Rind sträubt sich und kann sich aus dem Griff befreien. Dann greifen die ­beiden Männer erneut zu, jetzt kräftiger. Und mit Erfolg. Küng kann das Rind ­ruhigstellen. Sein Mitarbeiter hält das Bolzenschussgerät an den Kopf des ­Tieres und drückt ab. Der Schuss sitzt, das Tier fällt betäubt zu Boden. Nun fügt ihm Küng mit einem scharfen Messer den Halsstich zu. Das Blut entweicht und bildet auf dem Boden eine Pfütze. Zusammen mit Stücken von ­Eingeweiden fliesst ein Teil des Blutes aus dem Schlachtraum auf die Rampe, wo die Tiere angeliefert werden.

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