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Der Motor brummt nicht überall

Das Programm der wirtschaftlichen Entwicklungsschwerpunkte (ESP) des Kantons Bern, vor 25 Jahren initiiert, gilt als Pionierleistung. Dennoch ist nicht jeder Standort wie erhofft auf Touren gekommen.

Der ESP Ausserholligen ist kein Sorgenkind mehr: Das neue Zentrum Europaplatz sorgt für den Aufschwung.
Der ESP Ausserholligen ist kein Sorgenkind mehr: Das neue Zentrum Europaplatz sorgt für den Aufschwung.
Valérie Chételat

Vor 25 Jahren hat der Kanton Bern das Programm der wirtschaftlichen Entwicklungsschwerpunkte (ESP) ins Leben gerufen. Dieses hat zum Ziel, Bern als Wirtschaftsstandort zu stärken. An zentralen und gut erschlossenen Lagen sollen Flächen für Industrie, Dienstleistungen und Verwaltung bereitgestellt werden. Rund 40 Standorte gibt es mittlerweile. Bern-Wankdorf, Biel-Bözingenfeld und Thun-Nord gehören zu den wichtigsten. Die vom Kanton initiierte Fokussierung ist heute aus einer modernen Raumplanung nicht wegzudenken. Ende der 1980er-Jahre, als man auf diesem Gebiet noch in den Kinderschuhen steckte, sah dies anders aus. «Vor 25 Jahren wurde Pionier­arbeit geleistet», sagt Kantonsplanerin Katharina Dobler. Beim Kanton geniesst das Jubiläum derart hohe Bedeutung, dass bei der Feier heute in Ostermundigen gleich drei Regierungsräte auftreten.

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