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Der Kanton zieht die Schraube an

Der Regierungsrat zwingt sechs Berner Gemeinden, Infrastruktur für die Unterbringung von Asylbewerbern
zur Verfügung zu stellen. Die Gemeinden reagieren auf die Direktive mehrheitlich gelassen.

Die Polizei- und Militärdirektion plant, Zivilschutzanlagen als Notunterkünfte für Asylsuchende zu nutzen
Die Polizei- und Militärdirektion plant, Zivilschutzanlagen als Notunterkünfte für Asylsuchende zu nutzen
Laurent Gillieron (Symbolbild), Keystone

Die Asylunterkünfte im Kanton Bern sind voll. Trotzdem wird der Bund dem Kanton in nächster Zeit jede Woche weitere 50 bis 80 Asylsuchende zuteilen. Unter diesen Voraussetzungen hat sich der Regierungsrat gestern gezwungen gesehen, eine einschneidende Massnahme zu beschliessen: Er hat die Situation zu einer Notlage erklärt. Dies ­ermöglicht es ihm, die Gemeinden zu zwingen, ihre Zivilschutzanlagen als Not­unterkünfte zur Verfügung zu stellen.

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