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«Der Kanton Bern müsste finanziell
 in die Bresche springen»

Am Mittwoch fällt die Entscheidung, ob das 300 Millionen Franken teure Ausstellungsprojekt «Grün 18» weiterverfolgt wird.

Auch ein Teil der Grünflächen entlang des Aarelaufs sollen nach Absicht der Planer in die Ausstellung integriert werden.
Auch ein Teil der Grünflächen entlang des Aarelaufs sollen nach Absicht der Planer in die Ausstellung integriert werden.
Adrian Moser

Die geplante Grossausstellung «Grün 18» soll Themen wie die ökologische Wirtschaft und Biodiversität behandeln und bereits in dreieinhalb Jahren stattfinden – dies zeitgleich an fünf Standorten im Kanton Bern (siehe Box). Kürzlich hat eine vom Kanton mit­finanzierte Machbarkeitsstudie die grundsätzliche Realisierbarkeit des Projekts bejaht. Am Mittwoch wird der Vorstand des privaten Trägervereins darüber entscheiden, ob er das 300 Millionen Franken teure Projekt weiterverfolgen will – und finanziell überhaupt kann. Der geschäftsführende Vizepräsident des Vereins, SVP-Nationalrat Albert Rösti, hat mittels einer unverbindlichen Interpellation bereits sondiert, wie der Bundesrat zum Projekt steht. Er wollte zudem wissen, ob dieser eine finanzielle Beteiligung des Bundes als möglich erachtet. Gemäss den Plänen des privaten Vereins soll die öffentliche Hand die Hälfte der Kosten der Ausstellung tragen – der Bund 130, der Kanton 20 Millionen.

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