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Der Erlacherhof wird eingemauert

Zum zweiten Mal innert zwei Wochen hat das Kollektiv Bleiberecht vor dem Erlacherhof für eine Schliessung des Asylzentrums Hochfeld demonstriert. Diesmal wurde der Regierungssitz eingemauert – im wahrsten Sinne des Wortes.

Staffete: Die Aktivistinnen und Aktivisten «mauern» den Erlacherhof zu.
Staffete: Die Aktivistinnen und Aktivisten «mauern» den Erlacherhof zu.
gbl
Untermalt wird die Aktion von lauter Musik, sehr zum Missfallen eines Erlacherhof-Mitarbeiters.
Untermalt wird die Aktion von lauter Musik, sehr zum Missfallen eines Erlacherhof-Mitarbeiters.
gbl
Der Gemeinderat sei mitverantwortlich für die «menschenunwürdigen Bedingungen» im Asylzentrum.
Der Gemeinderat sei mitverantwortlich für die «menschenunwürdigen Bedingungen» im Asylzentrum.
gbl
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Es sind nur ein knappes Dutzend Aktivisten und Aktivistinnen, die am Mittwochmittag Backsteine vor dem Eingang des Erlacherhofs aufstellen. Doch die «Mauer» wächst verhältnismässig schnell in die Höhe. Hintergrund der Aktion ist der Protest gegen das Asylzentrum Hochfeld im Berner Länggassquartier.

Das Bleiberecht-Kollektiv, und eine Gruppe, die sich «Theaterguerilla-Bande OJO» nennt, fordern die Stadt laut dem im Vorfeld versendeten Communiqué auf, das Asylzentrum zu schliessen und aktiv nach Alternativen zu suchen. Indem der Berner Regierungssitz eingemauert wird, soll auf die Mitverantwortung des Gemeinderats für die «menschenunwürdigen Bedingungen im Asylzentrum» hingewiesen werden.

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