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Der Blick durch das «Suppentöri»

Das Museum Krauchthal widmet sich in einer neuen Ausstellung der Geschichte des Thorbergs. Man sehe sonst «nur an den Thorberg, aber nicht hinein», sagt Ulrich Zwahlen, einer der Ausstellungsmacher. Schwerpunkt ist der Thorberg als Strafanstalt.

Originale Holz-Zellentüre von der Strafanstalt Thorberg.
Originale Holz-Zellentüre von der Strafanstalt Thorberg.
Franziska Scheidegger
Ortsmuseum Krauchthal zur Geschichte des Thorbergs © Franziska Scheidegger
Ortsmuseum Krauchthal zur Geschichte des Thorbergs © Franziska Scheidegger
Franziska Scheidegger
Ein direkter Blick in die Vergangenheit.
Ein direkter Blick in die Vergangenheit.
Franziska Scheidegger
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Die Geschichte des Thorbergs ist viele Jahrhunderte alt: Archäologische Spuren belegen, dass der Ort bereits in römischer Zeit besiedelt war. Später standen auf dem günstig an einer wichtigen Verbindungsroute gelegenen Felsen Befestigungen und Burgen. Die Herren von Thorberg waren Dienstleute der Zähringer, dann der Kyburger und schliesslich der Habsburger. Peter von Thorberg, der letzte Ritter auf der Burg, vermachte seine Besitzungen, da er ohne Nachkommen geblieben war, Ende des 14. Jahrhunderts dem Kartäuserorden. Über diesen Peter schrieb Jeremias Gotthelf eine Erzählung: Wie andere vornehme Herren kam auch dieser adelige Ritter beim Emmentaler Volksschriftsteller nicht gut weg.

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