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Demografischer Wandel treibt Rechnung durch die Decke

Vor allem die Alters- und Langzeitpflege fiel 2014 weit teurer aus als budgetiert. Auch die Behörden wissen noch nicht genau weshalb.

Die Alters- und Langzeitpflege kam dem Kanton Bern teuer zu stehen.
Die Alters- und Langzeitpflege kam dem Kanton Bern teuer zu stehen.
Keystone

Die Kantonsrechnung 2014 hat zwar mit einem Überschuss von 212 Millionen abgeschlossen, im Sozial-, Alters- und Behindertenbereich tauchten aber nicht budgetierte Ausgaben von insgesamt 102 Millionen Franken auf, wie die Finanzdirektion am Dienstag bekannt gab. Über einen Teil davon staunt man auch bei der zuständigen Gesundheits- und Fürsorgedirektion (GEF). Auf Anfrage erklärte GEF-Sprecher Jean-Philippe Jeannerat gestern, dass allein 48,6 Millionen Franken der nicht budgetierten Ausgaben auf den Bereich der Alters- und Langzeitpflege entfallen. Die Ausgaben überstiegen sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich die Erwartungen überraschend deutlich.

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