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Das Ziel erreicht man nicht auf dem kürzesten Weg

Kirchen sind auf Velotouren markante Wegmarken – sie sollen zur Raststätte für Körper und Geist werden.

Kirche Niderscherli: Eine Velowegkirche auf der Radroute.
Kirche Niderscherli: Eine Velowegkirche auf der Radroute.
Franziska Rothenbühler

Ein Kirchturm ist von weitem sichtbar. Das war von den Baumeistern durchaus so gewollt: Was als Erstes ins Blickfeld gerät, ist wichtig. Man denke nur an die Kathedrale von Vézelay im Burgund, die sich dem herannahenden Pilger über Kilometer ankündigt, lange bevor man vom Städtchen etwas sieht. Heute ist diese Funktion vielleicht etwas in Vergessenheit geraten. Das wollen die Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn ändern. Zumindest wenn Velofahrerinnen und -fahrer durchs Land radeln, sollen sie sich nicht nur an den Kirchtürmen orientieren, sondern einen Halt im Gotteshaus einlegen: Kirche als Raststätte.

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