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Das Spital Riggisberg hat ein Versorgungsproblem

Sinkende Zahl der Hausärzte in der Region führt zu sinkender Patientenzahl. Im ersten Quartal 2014 soll eine Arbeitsgruppe Lösungsvorschläge für das Versorgungsproblem erarbeiten.

Bernhard Ott
Zu wenig Patienten: Das Spital Riggisberg kämpft «mit grossen Problemen».
Zu wenig Patienten: Das Spital Riggisberg kämpft «mit grossen Problemen».
Valérie Chételat

Nein, das Problem liege nicht beim Spital Riggisberg, sondern bei der ärztlichen Versorgung in der Region Gantrisch, sagt Joseph Rohrer, Verwaltungsratspräsident der Spital Netz Bern AG und des Inselspitals. «Wenn ein Spital keine zuweisenden Ärzte mehr hat, hat es bald auch keine Patienten mehr.» Vor ein paar Jahren habe es in der Region Gantrisch noch 13 Hausärzte gegeben, heute seien es noch zehn. Und in drei bis vier Jahren werde es noch ein halbes Dutzend Mediziner geben, sagt Rohrer. Die verbleibenden Ärzte hätten jüngst in einem Brief an die Gesundheits- und Fürsorgedirektion (GEF) darauf hingewiesen, dass die Notfallversorgung nicht mehr sichergestellt sei, sagt Rohrer.

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