Das Geschäft mit dem legalen Hanf gerät ins Stocken

Zu viele Produzenten, mangelhafte Ware: Die Hanfbranche durchlebt die erste Krise. Die Preise sind im Sinkflug.

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Am Anfang herrschte Goldgräberstimmung. Flutartig erreicht das Geschäft mit dem legalen Hanf 2016 die Schweiz. Risikofreudige mieten sich in Fabrikhallen ein oder pachten Ackerland, um Cannabis mit hohem CBD-Gehalt anzubauen und zu züchten. Hanflädeli schiessen wie Pilze aus dem Boden und verkaufen Raucherware oder Wellness- und Beauty-Produkte. Auch Detailhändler und Kioske ziehen mit und bauen ihr Sortiment aus. Ein Kilo des beruhigenden, aber nicht berauschenden Hanfs bringt den Produzenten 5500 Franken ein. Heute ist es weit weniger als die Hälfte. Die erste Krise hat die Branche erfasst.

Der Bund

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