Zum Hauptinhalt springen

Chaos bei bernischen Asylfinanzen

Ein Bericht der kantonalen Finanzkontrolle zeigt: Das Migrationsamt kann nicht nachweisen, wofür es 60 Millionen Franken Bundesgelder einsetzt – und der Kanton läuft Gefahr, einspringen zu müssen.

Wo sind die Gelder hin? Laut einem Bericht der kantonalen Finanzkontrolle herrschen im bernischen Migrationsamt chaotische Zustände.
Wo sind die Gelder hin? Laut einem Bericht der kantonalen Finanzkontrolle herrschen im bernischen Migrationsamt chaotische Zustände.
Orlando

«Es besteht Handlungsbedarf für die Polizei- und Militärdirektion.» Zu diesem Schluss kommt die Finanzkontrolle des Kantons Bern im Abriss zu einem Bericht über das Amt für Migration und Personenstand (MIP), der dem «Bund» vorliegt.

Angesichts dessen, was auf den nächsten 17 Seiten des Berichts folgt, ist dies äusserst wohlwollend ausgedrückt. Die Finanzkontrolle hat die Abteilung Migrationsdienst (Midi) und die Geldflüsse im Asylwesen im Kanton Bern unter die Lupe genommen. Und der Bericht legt nahe, dass das MIP die Übersicht über seine Finanzen verloren hat.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.