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Bundesrat schiebt Bau des A-6-Tunnels auf die lange Bank

Der Ausbau der Autobahn zwischen Wankdorf und Muri wird nicht aus dem Infrastrukturfonds finanziert.

Feierabendverkehr auf der Autobahn A6 in Bern.
Feierabendverkehr auf der Autobahn A6 in Bern.
Gaetan Bally, Keystone

Der Bundesrat hat gestern seine Pläne für den Ausbau des Nationalstrassennetzes in die Vernehmlassung geschickt. Für die Beseitigung von Engpässen stehen bis 2028 5,5 Milliarden Franken aus dem Infrastrukturfonds zur Verfügung.

Entgegen einer früheren Botschaft des Bundesrates soll nichts vom vorhandenen Geld für den Ausbau der Strecke Wankdorf–Muri genutzt werden. «Die prognostizierte Siedlungsentwicklung im Raum Bern ist weniger dynamisch als etwa in der Region Genf», begründet Thomas Rohrbach, Sprecher vom Bundesamt für Strassen (Astra). Zudem sei das Projekt aufgrund des neuerdings geplanten Autobahntunnels zwischen Saali und dem Anschluss Muri massiv teurer geworden. Rohrbach betont aber, dass das Astra den Ausbau der Strecke Wankdorf–Muri nach wie vor für unverzichtbar hält – «für eine Finanzierung aus dem Infrastrukturfonds ist er aber mit 1,5 Milliarden Franken zu teuer».

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