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Bernische Wahlen. Langweilig! Schrecklich.

Der «Bund» begleitet die kantonalen Regierungs- und Grossratswahlen mit dem «Wahltag»-Blog. Warum die Wahlen in Bern so langweilig sind, erklärt der erste Beitrag.

Sieben von zehn stimmberechtigten Personen bleiben im Kanton Bern den Wahlurnen fern.
Sieben von zehn stimmberechtigten Personen bleiben im Kanton Bern den Wahlurnen fern.

Für die Besetzung der sieben Sitze in der Regierung und der 160 Sitze im Parlament interessiert sich praktisch kein Mensch. Die Berner Kantonswahlen sind schrecklich langweilig. Dieser Schluss liegt nahe, wenn die Wahlbeteiligung bei den letzten kantonalen Wahlen betrachtet wird. Gingen in den 1950er und 1960er Jahre noch über 60 Prozent der Wähler zur Urne, bewegt sich der Anteil seit Ende der 1990er Jahre um die 30 Prozent. Dies im Gegensatz zu nationalen Wahlen, bei denen sich die Beteiligung von 40 auf über 50 Prozent erhöht hat. Damit bleiben im zweitgrössten Kanton der Schweiz mit seinen rund 700'000 wahlberechtigten Frauen und Männern sieben von zehn Personen dem Wahltag fern.

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