Zum Hauptinhalt springen

Bernische Finanzkontrolle soll sich mit Kiesabbau und Deponien befassen

Weil der Kanton seine Aufgaben im Kiesabbau- und Deponiegeschäft vernachlässige, wird nun die Finanzkontrolle eingeschaltet.

Weil der Kanton seine Aufgaben im Kiesabbau- und Deponiegeschäft vernachlässige, wird nun die Finanzkontrolle eingeschaltet.
Weil der Kanton seine Aufgaben im Kiesabbau- und Deponiegeschäft vernachlässige, wird nun die Finanzkontrolle eingeschaltet.
Adrian Moser

Die bernische Finanzkontrolle prüft, ob der Kanton Bern als Bauherr durch die Preissituation im Kiesabbau- und Deponiewesen zu Schaden gekommen ist. Die Geschäftsprüfungskommission (GPK) des Grossen Rats hat eine entsprechende Sonderprüfung bestellt.

Die GPK möchte wissen, in welchem Bereich die Preise für Beton und für das Deponieren von Material im Kanton Bern liegen und wie sich allfällige Preisdifferenzen auf den Kanton in den letzten fünf Jahren ausgewirkt haben.

Schliesslich sei der Kanton der Bauherr zahlreicher Hoch- und Tiefbauprojekte, schreibt die GPK in einem Communiqué vom Mittwoch. Die Sonderprüfung wird demnach bald starten. Mit Ergebnissen sei nicht vor Frühling 2017 zu rechnen.

Deponienotstand im Kanton Bern

Dass die GPK die Finanzkontrolle einschalten will, ist seit Ende Juni bekannt. Damals war die Kommission in einem Bericht zum Schluss gekommen, dass der Kanton seine Aufgaben im Kiesabbau- und Deponiegeschäft vernachlässige.

Im Kanton Bern herrscht seit Jahren ein Deponienotstand. Für Schlagzeilen sorgten zudem 2014 mehrere Kies- und Deponieunternehmen, die Preis- und Mengenabsprachen getroffen haben sollen. Die Wettbewerbskommission (Weko) untersucht den Fall.

SDA/msl

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch