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Berner Pensionskasse verfehlt Rendite 2011

Die Bernische Pensionskasse (BPK) hat vergangenes Jahr im Vergleich mit anderen Kassen zwar ein ordentliches Ergebnis abgeliefert. Die nötigen Renditen wurden jedoch einmal mehr klar verfehlt.

Mit einer Performance von 0,9 Prozent klaffte Ende 2011 bei der BPK eine Deckungslücke von rund 1,4 Milliarden Franken. Der Deckungsgrad sank von 88 auf 86,1 Prozent, wie BPK-Direktor Hansjürg Schwander an der Delegiertenversammlung vom Dienstag in Bern erläuterte.

In den letzten zehn Jahren habe die Kasse im Durchschnitt eine Rendite von 2,3 Prozent erwirtschaftet, also weit weg von den eigentlich nötigen 4,1 Prozent, führte Schwander aus. Dies habe die BPK-Verantwortlichen letztes Jahr dazu gebracht, den sogenannten technischen Zinssatz von 3,5 auf 2,5 Prozent zu senken.

Der technische Zinssatz drückt aus, welche Erträge die Pensionskassen auf dem Kapitalmarkt zu erwirtschaften hoffen. Je tiefer der Zinssatz, desto bescheidener die Erwartungen. In den letzten Jahren blieben die realen Erträge bei den meisten Pensionskassen deutlich unter dem technischen Zinssatz.

Hoffnung für 2012

Erste Zahlen des laufenden Jahres stimmten die Verantwortlichen vorsichtig positiv. Alle Anlagekategorien seien im Plus und die Rendite liege derzeit bei etwa 3,1 Prozent, sagte der stellvertretende Direktor Hans-Peter Wiedmer. Der Deckungsgrad liege aktuell bei 87,4 Prozent.

SDA/gbl

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