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Der Kanton verschiebt Kauf von umstrittenem Überwachungsgerät

Wie heikel die Überwachung von Mobiltelefonen ist, darüber sind sich Regierung und Datenschützer uneins.

Die Kantonspolizei verzichtet vorerst auf den Imsi-Catcher, mit welchem Vermisste und Schwerkriminelle gefunden werden sollen. (Symbolbild)
Die Kantonspolizei verzichtet vorerst auf den Imsi-Catcher, mit welchem Vermisste und Schwerkriminelle gefunden werden sollen. (Symbolbild)
Iris Andermatt

Wenn die Kantonspolizei Mobiltelefone in Echtzeit orten und überwachen will, muss sie auch künftig ein Gerät anmieten – bei der Bundespolizei oder den Zürcher Kollegen. Der Grund: Die Polizeidirektion (POM) sieht vom geplanten Kauf eines eigenen Geräts, eines sogenannten Imsi-Catchers (siehe Kasten), ab. «Aus finanziellen Gründen», wie der Regierungsrat in seiner Antwort auf einen Vorstoss von Grossrat Hasim Sancar (Grüne) schreibt.

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