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Berner JUSO kann sich für keine SP-Regierungskandidatin erwärmen

Die Jungpartei gibt nach einem Hearing für keine Regierungsratskandidatin eine Nominationsempfehlung ab.

Wahlen 2018: Die JUSO Kanton Bern gibt für keine der drei Regierungsratsanwärterinnen eine Nominationsempfehlung ab. (Symbolbild)
Wahlen 2018: Die JUSO Kanton Bern gibt für keine der drei Regierungsratsanwärterinnen eine Nominationsempfehlung ab. (Symbolbild)
Reto Oeschger

Für die Berner Regierungsratswahlen 2018 hat sich die JUSO für keine der drei Anwärterinnen aus der Mutterpartei erwärmen können. Die Jungpartei gibt nach einem Hearing weder für Nationalrätin Evi Allemann noch für die Grössrätinnen Nicola von Greyerz und Ursula Zybach eine Nominationsempfehlung ab.

Als Grund dafür nannte die JUSO Kanton Bern in einer Mitteilung in der Nacht auf Montag zu grosse Unterschiede in grundsätzlichen Fragen. Alle drei Kandidatinnen würden zwar über die nötigen fachlichen Kompetenzen verfügen, seien aber klar am rechten Rand der SP zu verordnen. Die Werte der JUSO würden von den Kandidatinnen kaum oder nur begrenzt vertreten.

Die JUSO sei überzeugt, dass Regierungsmitglieder der Linken der bürgerlich dominierten Kantonsregierung und dem Grossen Rat mit einer klar linken Politik entgegentreten müssten, heisst es in der Mitteilung weiter. Diese Haltung sei von keiner der Kandidatinnen vertreten worden.

Bei den Gesamterneuerungswahlen im Frühjahr 2018 kommt es in der Berner Regierung zu Wechseln. Nicht mehr zur Wiederwahl antreten werden Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer (SP) und Hans-Jörg Käser (FDP). Die SP-Kantonalpartei entscheidet am 26. August, wer nebst dem Bisherigen Christoph Ammann sowie einer Kampfkandidatur aus dem Berner Jura in die Regierungsratswahlen ziehen wird.

SDA/msl

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