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Bern vor dem Status quo - oder kommt alles anders?

Ausgeschlossen sind Überraschungen nicht: Interessant wird sein, wie stark die Mitte um GLP zulegen kann, ob einzelne Regierungsmitglieder abgestraft werden und ob die Bürgerlichen die Wende klar verpassen – oder nur knapp. Eine Prognose.

Wer steigt aufs Podest? Gibt es eine bürgerliche Regierungsmehrheit oder bleibt alles beim Alten? Im Bild: Der Regierungsrat macht sich bereit für das Shooting des offiziellen Fotos 2012.
Wer steigt aufs Podest? Gibt es eine bürgerliche Regierungsmehrheit oder bleibt alles beim Alten? Im Bild: Der Regierungsrat macht sich bereit für das Shooting des offiziellen Fotos 2012.
Adrian Moser
Wird sie vom Bisherigen-Bonus profitieren können? SP-Politikerin Barbara Egger ist seit 2002 im Regierungsrat, und Direktorin die Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion
Wird sie vom Bisherigen-Bonus profitieren können? SP-Politikerin Barbara Egger ist seit 2002 im Regierungsrat, und Direktorin die Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion
Adrian Moser
Exotische Kandidatur – und ebenfalls ein alter Bekannter: Der parteilose Kandidat Bruno Moser will sämtliche Steuern auf Arbeit, Gütern und Kapital durch eine einzige Steuer ersetzen – auf Bodenbesitz.
Exotische Kandidatur – und ebenfalls ein alter Bekannter: Der parteilose Kandidat Bruno Moser will sämtliche Steuern auf Arbeit, Gütern und Kapital durch eine einzige Steuer ersetzen – auf Bodenbesitz.
zvg/Archiv
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Im Kanton Bern kommt es zur bürgerlichen Wende. Polizeidirektor Hans-Jürg Käser (FDP) wird abgewählt. Gesundheitsdirektor Philippe Perrenoud (SP) muss mit Barbara Mühlheim (GLP) in einen zweiten Wahlgang. Das sind Schlagzeilen, die es heute kaum geben wird, die aber rein theoretisch, auch aufgrund der Ausgangslage, möglich wären. Plausibler dürfte hingegen der Status quo sein. Aufgrund der Wahlkreise, die ihre eigenständige Logik haben und eine «gesamtkantonale Öffentlichkeit» (Claude Longchamp) verhindern, sowie aufgrund des «gemässigten Mehrparteiensystems» (Adrian Vatter) dürfte heute Abend in Bern alles beim Alten bleiben.

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