Zum Hauptinhalt springen

Bern hat Sans-Papiers im Griff

In Genf wird mit einer aufsehenerregenden Operation der Status von über 1000 Papierlosen reguliert. In Bern ist der Nachholbedarf nicht so gross.

Demos für Sans-Papiers sind in Bern seltener geworden: 2008 besetzten rund 100 Sans-Papiers die Kleine Schanze.
Demos für Sans-Papiers sind in Bern seltener geworden: 2008 besetzten rund 100 Sans-Papiers die Kleine Schanze.
Keystone

In der Schweiz leben Tausende Menschen ohne Papiere. Es sind Ausländer, die sich aus verschiedenen Gründen illegal im Land aufhalten. Viele von ihnen gehen einer Arbeit nach, schicken ihre Kinder in die Schule und führen ein normales Leben – bis auf die Angst, eines Tages aufzufliegen.

Wiederholt grosse Aufmerksamkeit haben die sogenannten Sans-Papiers aus dem Kanton Genf erhalten. Zum einen, weil es dort besonders viele gibt, zum andern, weil der Kanton mit einer gross angelegten Aktion den Status von über 1000 Sans-Papiers reguliert hat. Die Genfer Operation Papyrus wirft aber auch die Frage auf: Wie sieht es andernorts aus?

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.