Schnegg strapaziert Geduld der Behinderten

Weil Fürsorgedirektor Pierre Alain Schnegg erst einen Kostencheck machen will, verzögert sich die Einführung des innovativen «Berner Modells» zur Unterstützung Behinderter.

Behinderte sollen als eigenständige Menschen wahrgenommen werden (Symbolbild).

Behinderte sollen als eigenständige Menschen wahrgenommen werden (Symbolbild).

(Bild: Keystone)

Es ist eine kleine Revolution, die sich im bernischen Behindertenwesen anbahnt. Statt Behinderteninstitutionen zu unterstützen, sollen Menschen mit Behinderung nach Bedarf eine Kostengutsprache erhalten, die sie nach eigenem Gutdünken einsetzen können. Wer etwa nicht in einem Behindertenheim wohnen möchte, aber Hilfe beim Haushalt benötigt, kann mit der Kostengutsprache auch selbstständig Assistenzpersonen anstellen.

Der Bund

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