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BDP Bern auf der Suche nach Fussvolk

In Gemeinden wie Zollikofen, Münchenbuchsee, Bolligen oder Worb tritt die BDP im Herbst zum ersten Mal zu den Wahlen an. Doch engagiertes «Personal» für die geplante Expansion ist schwer zu finden.

BDP-Präsident Heinz Siegenthaler: «Das Potenzial soll nicht brachliegen.»
BDP-Präsident Heinz Siegenthaler: «Das Potenzial soll nicht brachliegen.»
Valérie Chételat (Archiv)

Die Ausgangslage ist verheissungsvoll. Bei den National- und den Grossratswahlen hat die BDP in vielen Gemeinden in der Agglomeration Bern einen Wähleranteil von rund 15 bis 16 Prozent eingefahren, und nun stehen im Herbst in diesen Gemeinden Wahlen an. Die BDP, die sich als «die neue Kraft» anpreist, will daraus Kapital schlagen – so wie sie das schon bei den Wahlen in Bern vor vier Jahren und in Köniz vor drei Jahren geschafft hat. Dafür braucht es aber einsatzfreudiges Fussvolk, das den Acker bestellt, und nicht nur Schulterklopfer, die es einfach gut finden, wenn die BDP zu den Wahlen antritt, weil auf diese Weise das Angebot grösser wird. Das kann zu einem Problem werden.

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