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Bald wird es zu wenig Psychiater geben

Erstmals belegen Zahlen, wovor Psychiater seit längerem warnen: Die Überalterung in ihrem Beruf spitzt sich zu, es droht eine Versorgungslücke.

Dölf Barben
Die Berner Psychiaterin Ursula Koelbing will aufzeigen, dass es ebenso an Psychiatern wie an Hausärzten mangelt.
Die Berner Psychiaterin Ursula Koelbing will aufzeigen, dass es ebenso an Psychiatern wie an Hausärzten mangelt.
Franziska Rothenbühler

Die Hälfte der Erwachsenenpsychiater im Raum Bern ist älter als 60; die grösste Altersgruppe steht kurz vor der Pensionierung. Und vor allem: Es rücken kaum junge Psychiaterinnen und Psychiater nach. «Wir haben ein eminentes Nachwuchsproblem», sagt Ursula Koelbing.

Koelbing, die in Bern eine Praxis führt, war daran beteiligt, für die Vereinigung der Psychiater im ärztlichen Bezirksverein Bern Regio Zahlen zu erheben. Erfasst wurden 220 Erwachsenenpsychiater. Dabei handelt es sich um jene, die in der Stadt und einem Teil der Region Bern eine eigene Praxis unterhalten und relevant sind für die ambulante Versorgung der Bevölkerung.

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