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AvenirSocial wirbt für ein Ja zum Asylsozialhilfekredit

Die bernischen Sektionen des Verbandes für soziale Arbeit machen sich für den Asylsozialhilfekredit stark.

Das Zentrum Bäregg für unbegleitete, minderjährige Asylsuchende. (Archiv)
Das Zentrum Bäregg für unbegleitete, minderjährige Asylsuchende. (Archiv)
Franziska Scheidegger

Die Berner Sektion von AvenirSocial unterstützt einen Kredit von 105 Millionen Franken für die Asylsozialhilfe im Kanton Bern. Ein Grossteil des Geldes soll in die Betreuung von unbegleiteten jugendlichen Asylsuchenden fliessen. Die Stimmberechtigten im Kanton Bern entscheiden im Mai an der Urne über den Kredit.

Mit dem auf vier Jahre ausgelegten Betrag will der Kanton Bern Leistungen finanzieren, die vom Bund nicht abgegolten werden.

Minderjährige, die ohne Eltern ausserhalb ihres Herkunftslandes lebten, seien besonders verwundbar, betont die Berner Sektion von AvenirSocial, dem Berufsverband für Professionelle Soziale Arbeit, in einer Mitteilung vom Freitag. Eine kindergerechte Betreuung und Bildung schütze minderjährige Asylsuchende vor Ausbeutung und sozialer Desintegration.

Die SVP hatte gegen den Kredit erfolgreich das Referendum lanciert. Sie empfindet die zusätzlichen Mittel als unnötigen Luxus. Die vom Bund ausgerichtete Pauschale müsse ausreichen.

SDA/zec

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