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Ammann-Gruppe: Behörden spielen sich den Ball zu

Die Eidgenössische Steuerverwaltung sagt, sie habe die Anfrage aus Bern zur Überprüfung der Steuerpraxis gar nicht behandeln können.

Der Zwist rund um die Steuerdossiers der Ammann-Gruppe wird immer mehr zum Schwarz-Peter-Spiel zwischen den involvierten Behörden. Die Berner Maschinenbaufirma, die bis 2010 vom heutigen Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann geleitet wurde, steht unter Verdacht, Erträge und Vermögen nicht ordentlich versteuert zu haben. Wie Redaktion Tamedia berichtete, Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf selbst habe darauf hingewirkt, dass sich die in ihrem Departement angesiedelte Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) nicht mit dem Fall beschäftigt. In der gestrigen «SonntagsZeitung» stellte sich die ESTV nun auf den Standpunkt, sie habe ein entsprechendes Gesuch aus dem Kanton Bern gar nicht entgegen nehmen können.

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