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Ammann will Brücken bauen, aber keine Kompromisse eingehen

Der neu gewählte Regierungsrat bestreitet nicht, dass er am liebsten Volkswirtschaftsdirektor würde.

Schon wieder am Gymnasium: Christoph Ammann am Tag nach der Wahl.
Schon wieder am Gymnasium: Christoph Ammann am Tag nach der Wahl.
Adrian Moser

Seine Wahl in den Regierungsrat des Kantons Bern ist noch keine 24 Stunden her, als Christoph Ammann sagt: «Ich bin froh, dass ich Ihnen nicht auch noch ein Befindlichkeits-Interview geben muss.» Ammann, SP-Grossrat und Rektor des Gymnasiums Interlaken, ist der Einzige, der bei den Ersatzwahlen vom Sonntag das absolute Mehr geschafft hat. Ab dem 1. Juli wird er Mitglied der Berner Kantonsregierung sein, mit Chauffeur und viel Verantwortung. Diesen Erfolg lange zu feiern aber ist nicht sein Ding. Am Montagmorgen sass er wieder in seinem Büro am Gymnasium, um zu arbeiten. Oder genauer: um seinen Abgang vorzubereiten.

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