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Alpines Museum verzichtet auf den Rechtsweg

Das Alpine Museum will sich gegen die Kürzung der Bundesgelder auf politischem Weg wehren.

In seiner Existenz bedroht: Das Alpine Museum.
In seiner Existenz bedroht: Das Alpine Museum.
Adrian Moser

Mitte Juli kam die Hiobsbotschaft für das Alpine Museum in Bern: Das Bundesamt für Kultur (BAK) will die Beiträge ab 2019 um 770'000 auf existenzbedrohende 250'000 Franken zusammenstreichen möchte. Der Stiftungsrat des Alpinen Museum verzichtet nun darauf, die Kürzung auf rechtlichem Weg anzufechten, wie aus einem Newsletter hervorgeht. «Wir kommen zum Schluss, dass der Weg über das Bundesverwaltungsgericht keine genügende und vor allem keine nachhaltige Finanzierungsperspektive bietet.»

Stattdessen wolle man sich auf den politischen Weg konzentrieren. Der Bündner CVP-Ständerat Stefan Engler, Präsident des Patronatskomitees, leitet demnach eine überparteiliche Gruppe von Parlamentarierinnen und Parlamentariern aus der ganzen Schweiz. Sie solle nach einer neuen Bundeslösung suchen und die Existenz des Museums langfristig und nachhaltig sichern.

(pd)

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