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«Alle Gemeinden sind in der Pflicht»

Bern und die Agglomerationsgemeinden tun sich schwer, Asylunterkünfte zu finden. Die Stadtberner Gemeinde­rätin Franziska Teuscher will das Problem angehen – alles könne die Stadt aber nicht alleine lösen.

Hier sollen 150 Asylbewerber unterkommen: im Schulhaus Schafhausen. Anwohner wehren sich nun dagegen.
Hier sollen 150 Asylbewerber unterkommen: im Schulhaus Schafhausen. Anwohner wehren sich nun dagegen.
Adrian Moser
Seit dem 1. September leben auch in der Burgdorfer ZIvilschutzanlage Asylbewerber. Proteste aus der Bevölkerung sind keine bekannt.
Seit dem 1. September leben auch in der Burgdorfer ZIvilschutzanlage Asylbewerber. Proteste aus der Bevölkerung sind keine bekannt.
Adrian Moser
Bei der Riggisberger Asylunterkunft, die seit August in Betrieb ist, kam es zu Zwischenfällen: eine Schlägerei und vermutete Diebstähle sorgten dafür, dass sich eine kleine Protestgemeinschaft bildete. Gemeindepräsidentin Christine Bär-Zehnder steht nun vor der Herausforderung, die Interessen der Bevölkerung mit dem Auftrag des Kantons zu vereinbaren.
Bei der Riggisberger Asylunterkunft, die seit August in Betrieb ist, kam es zu Zwischenfällen: eine Schlägerei und vermutete Diebstähle sorgten dafür, dass sich eine kleine Protestgemeinschaft bildete. Gemeindepräsidentin Christine Bär-Zehnder steht nun vor der Herausforderung, die Interessen der Bevölkerung mit dem Auftrag des Kantons zu vereinbaren.
Manu Friederich
Die Inbetriebnahme der Asylunterkunft auf dem Jaunpass im Jahr 2011 sorgte für grossen Unmut. Die Gemeinde Boltigen befürchtete «Einbussen beim Tourismus und eine Gefährdung des sozialen Friedens innerhalb der Gemeinde».
Die Inbetriebnahme der Asylunterkunft auf dem Jaunpass im Jahr 2011 sorgte für grossen Unmut. Die Gemeinde Boltigen befürchtete «Einbussen beim Tourismus und eine Gefährdung des sozialen Friedens innerhalb der Gemeinde».
Adrian Moser
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Mit Riggisberg, Schafhausen bei Hasle und Aeschi werden innerhalb kurzer Zeit in drei ländlichen Gemeinden Asylzentren eröffnet. Weil die meisten Plätze oberirdisch sind, werden sie länger in Betrieb sein. Alle drei Gemeinden bieten dem Kanton freiwillig Unterkünfte an – im Fall von Riggisberg, weil sich die Gemeinde in der Verantwortung sieht. Bei Schafhausen und Aeschiried ist die Miete für die Liegenschaftsbesitzer ein willkommener Zustupf – aus welchen Gründen auch immer: Diese drei Gemeinden helfen dem Kanton, die Situation im Asylwesen zu bewältigen.

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