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AKW-Informatiker schlagen Alarm

Die Reorganisation der Informatik im AKW Mühleberg habe zu gravierenden Sicherheitslücken geführt, warnen Informatiker, die im AKW tätig sind oder es bis vor Kurzem waren. Die BKW bestreitet dies.

Zu viele Personen hätten Zugriff auf einen Server, der die Abläufe im AKW anzeigt, kritisierte die Gruppe der Schweizer Kernkraftwerkleiter.
Zu viele Personen hätten Zugriff auf einen Server, der die Abläufe im AKW anzeigt, kritisierte die Gruppe der Schweizer Kernkraftwerkleiter.

Es sei ein Sicherheitsrisiko für den Kanton, wenn die Verwaltung immer mehr Informatikdienstleistungen auslagere, warnte kürzlich der kantonale Datenschützer Markus Siegenthaler. An das AKW Mühleberg dachte der Datenschützer damals wohl kaum. Informatiker, die bis vor kurzem oder immer noch für die Informationssysteme im AKW zuständig waren, schlagen nun aber Alarm wegen einer Reorganisation der Informatik innerhalb der BKW. Diese habe zu gravierenden Sicherheitslücken bei der Informatik geführt, welche letztlich auch die nukleare Sicherheit im AKW gefährden könnten.

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